Rodi-Rennen im Kinderland
Der Starter trippelt nervös von einem Fuß auf den anderen, nimmt noch einmal Augenmaß, prescht los und springt über den rot-weißen Oxer – 60 Zentimeter hoch. Die Zuschauer jubeln. Beim „Großen Preis von Handorf“ im Kinderland der Westfalen-Woche ist mal wieder die Hölle los. Schon jetzt freuen sich die Besucherkinder auf das vielfältige und kostenlose Angebot, das während der gesamten Westfalen-Woche auf dem Hauptplatz für sie arrangiert wird. Das Jugendsprecherteam des Pferdesportverbandes Westfalen (JuST We) kümmert sich von früh bis spät um die jüngsten Besucher der Turniertage. Neben dem „Großen Preis von Handorf“, der von Mittwoch bis Sonntag jeweils am Nachmittag entschieden wird, gibt es natürlich auch weniger sportlichen Zeitvertreib.
Wer gerne künstlerisch tätig werden möchte, malt unter dem Motto „Mein schönstes Erlebnis auf der Westfalen-Woche“ ein Bild in der Mal- und Bastelecke. Und wie in einer richtigen Theatergarderobe können sich die Jungs und Mädchen in der Schminkecke mit bunter Farbe und künstlerischer Fantasie in Hunde und Pferde verwandeln lassen.
Spiel, Spaß, Bewegung: Die unermüdlichen Holzpferde der Westfalen-Woche laden zum Reiten, Voltigieren, zur Geschicklichkeitsübung oder zur Sitzpause ein. Noch erholsamer ist da vielleicht nur noch ein Bad oder Kneippgang im Planschbecken. Da werden müde Füße wieder munter...
Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr ein Rodi-Rennen. Rodis sind kleine, rote Gummitiere, die ein wenig wie Pferde aussehen. Auf ihren Rücken dürfen sich die Kinder wie Jockeys fühlen und zum Galopprennen antreten. Für die Gewinner winken kleine, aber attraktive Preise. Die familienfreundliche Botschaft „Eintritt frei“ gilt an allen Veranstaltungstagen der Westfalen-Woche. Selbst die Parkplätze und die Tribünenplätze sind kostenfrei.



